2026-03-23 · 7 min Lesezeit

Rauchverbot-Schilder: PDF-Vorlagen zum Ausdrucken

Rauchverbot-Schilder als PDF zum Ausdrucken: Vorlagen, gesetzliche Anforderungen und wo sie angebracht werden müssen.

Zuletzt aktualisiert: März 2026

Rauchen verboten Schild: PDF, Vorlagen & gesetzliche Anforderungen

Ob im Betrieb, im Treppenhaus oder auf dem Firmengelände – ein „Rauchen verboten“-Schild ist in vielen Bereichen gesetzlich vorgeschrieben. Doch welches Schild ist das richtige, wo muss es hängen, und gibt es kostenlose Vorlagen zum Ausdrucken? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Rauchverbotsschilder wissen musst – und warum das Schild allein vielleicht nicht reicht, um wirklich rauchfrei zu werden.

Rauchen verboten Schild als PDF herunterladen

Viele Arbeitgeber und Vermieter suchen ein Rauchverbotsschild als druckfertige PDF-Datei. Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche seriöse Quellen, bei denen du kostenlose Vorlagen findest.

  • Die Berufsgenossenschaften (BG) bieten auf ihren Webseiten normgerechte Sicherheitskennzeichen zum Download an – darunter auch das Rauchverbotszeichen nach ASR A1.3.
  • Seiten wie „sicherheitsschilder.info“ oder „kroschke.de“ stellen druckfertige PDFs in verschiedenen Größen bereit.
  • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht Vorlagen, die den aktuellen ISO- und DIN-Normen entsprechen.
  • Achte beim Download darauf, dass die Vorlage dem Verbotszeichen P002 nach ISO 7010 entspricht: ein rotes Rundschild mit weißem Hintergrund, schwarzer Zigarette und rotem Querbalken.

Nicht rauchen Schild zum Ausdrucken

Ein Schild zum Selbstausdrucken ist die schnellste Lösung. Damit es wirkt und den Vorschriften entspricht, solltest du auf folgende Punkte achten:

  • 1Das international anerkannte ISO-7010-Symbol P002 zeigt eine durchgestrichene Zigarette in einem roten Verbotskreis. Es ist sprachunabhängig und überall verständlich.
  • 2Drucke das Schild in Farbe und mindestens in DIN A4 aus. Für größere Räume empfiehlt sich DIN A3 oder größer.
  • 3Laminiere das Schild oder verwende wetterfeste Folie, wenn es im Außenbereich hängen soll.
  • 4Ergänze bei Bedarf einen Zusatztext wie „Auch E-Zigaretten“ oder „Auf dem gesamten Gelände“.

Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten

In industriellen Umgebungen, Tankstellen, Laboren und Lagerhallen reicht ein einfaches Rauchverbotsschild oft nicht aus. Hier kommt das erweiterte Verbotszeichen zum Einsatz:

Wichtig zu wissen

Das Zeichen „Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten“ (P003 nach ISO 7010) zeigt ein brennendes Streichholz im roten Verbotskreis. Es wird überall dort eingesetzt, wo neben dem Rauchen auch offene Flammen jeder Art untersagt sind – etwa in der Nähe von brennbaren Stoffen, Gasanlagen oder explosionsgefährdeten Bereichen. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und die Gefahrstoffverordnung regeln, dass diese Kennzeichnung dort angebracht werden muss, wo Brand- oder Explosionsgefahr besteht.

Lustige Rauchverbot-Schilder

Nicht jeder Ort braucht ein streng normgerechtes Schild. In WGs, Vereinsheimen oder auf Privatgrundstücken setzen viele auf humorvolle Varianten – und das kann sogar motivierend wirken:

  • „Hier raucht nur der Grill“ – besonders beliebt für Terrassen und Gartenanlagen.
  • „Rauchen verboten – Atmen erlaubt“ – ein augenzwinkernder Hinweis, der zum Nachdenken anregt.
  • „Dieser Bereich ist rauchfrei. Deine Lunge wird es dir danken.“ – motivierend statt verbietend.
  • Lustige Schilder können das Thema Rauchstopp enttabuisieren und Gespräche anstoßen. Humor senkt die Hemmschwelle, sich mit dem eigenen Rauchverhalten auseinanderzusetzen.

Gesetzliche Anforderungen an Rauchverbotsschilder

In Deutschland ist das Thema Rauchverbot auf mehreren Ebenen geregelt. Wer ein Schild aufhängen muss – und wer es sollte:

  • 1Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV, § 5 Abs. 1) verpflichtet Arbeitgeber, Nichtraucher am Arbeitsplatz wirksam vor Tabakrauch zu schützen.
  • 2Die ASR A1.3 regelt, welche Sicherheitszeichen zu verwenden sind – darunter P002 und P003 nach ISO 7010.
  • 3Die Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer schreiben Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten, Schulen und Krankenhäusern vor.
  • 4Vermieter dürfen Rauchverbote in Gemeinschaftsräumen per Hausordnung festlegen – und müssen diese sichtbar aushängen.
  • 5Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht können im gewerblichen Bereich Bußgelder nach sich ziehen.

Häufig gestellte Fragen

Wo muss ein Rauchverbotsschild angebracht werden?

Überall dort, wo ein Rauchverbot gesetzlich vorgeschrieben oder durch den Arbeitgeber bzw. Vermieter festgelegt ist: an Eingängen, in Treppenhäusern, an Arbeitsplätzen, in Gemeinschaftsräumen und in Bereichen mit Brand- oder Explosionsgefahr. Das Schild muss gut sichtbar und auf Augenhöhe angebracht sein.

Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es für Rauchverbotsschilder?

Die ArbStättV und die ASR A1.3 regeln Pflicht und Aussehen der Schilder im gewerblichen Bereich. Es müssen die Verbotszeichen P002 oder P003 nach ISO 7010 verwendet werden. Die Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer legen fest, in welchen öffentlichen Bereichen Rauchverbote gelten.

Gibt es Rauchverbotsschilder kostenlos?

Ja. Die Berufsgenossenschaften, die DGUV und verschiedene Anbieter stellen druckfertige PDF-Vorlagen kostenlos zum Download bereit. Achte darauf, dass die Vorlage der aktuellen ISO-7010-Norm entspricht.

„Der beste Schutz vor Tabakrauch ist nicht das Schild an der Wand – sondern der Entschluss, gar nicht erst zur Zigarette zu greifen.“

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Das Schild hängt – und du willst endlich aufhören?

Ein Rauchverbotsschild erinnert dich jeden Tag daran, was du längst weißt: Rauchen schadet. QuitBeaver hilft dir, den nächsten Schritt zu machen – mit einem strukturierten Ausstiegsplan, Ablenkung bei Verlangen und einem Rechner, der dir zeigt, wie viel du sparst.

Quellen: Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), § 5 Nichtraucherschutz. Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.3 – Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung. ISO 7010:2019 – Graphische Symbole – Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen. Nichtraucherschutzgesetze der Bundesländer (z. B. BayNSG, NiSchG NRW).